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Warum brennen Ameisen auf der Haut?

Wer sich schon einmal versehentlich auf einen Ameisenhügel oder eine Ameisenstraße gesetzt hat, weiß: Das kann richtig unangenehm werden. Viele Ameisenarten setzen sich nämlich mit einer Säure zur Wehr, die auf der Haut furchtbar brennen kann. Um welche Säure es sich dabei handelt, wie die Ameisen sie auf oder in die Haut bringen und ob ein Ameisenangriff gefährlich ist, das erfährst du hier. Außerdem findest du Tipps, mit denen du das unangenehme Brennen und Kribbeln schnell wieder loswirst.

So verteidigen sich Ameisen gegen Angreifer

Wenn sich Ameisen bedroht fühlen, setzen sie sich zur Wehr. Dafür kann es schon reichen, wenn man ihrem Nest zu nahe kommt. Wer es absichtlich oder aus Versehen berührt, wird in jedem Fall als Angreifer wahrgenommen. Je nach Ameisenart wehren sich die Tierchen nun unterschiedlich: Einige von ihnen haben einen Stachel, mit dem sie versuchen, die Haut zu durchdringen. Andere beißen mit ihren kräftigen Mundwerkzeugen kleine Wunden in die Haut. Wieder andere haben eine Säure entwickelt, die sie aus ihrem Hinterleib sprühen können.

Zu letzteren gehören zum Beispiel die Roten Waldameisen, die in unseren heimischen Wäldern die bekannten Hügel bauen. Wenn man sich ihren Behausungen nähert und genau hinschaut, kann man sehen, wie die Tierchen ihren Hinterleib in Richtung des Eindringlings strecken. Wer jetzt nicht schnell Abstand hält, bekommt die Ameisensäure zu spüren.

Wie gefährlich ist Ameisensäure?

Ameisensäure ist zwar unangenehm, aber normalerweise nicht gefährlich. Die Konzentration der Ameisensäure, die eine Ameise ausscheiden kann, ist relativ gering. So bleibt die Wirkung meistens auf leichte Hautirritationen, Rötungen, Juckreiz und Brennen beschränkt.

Anders sieht das jedoch aus, wenn viele Tierchen auf einmal mit Säure sprühen oder wenn eine Person besonders empfindlich auf Ameisensäure reagiert. Dann kann es zu Schwellungen, stärkeren Hautirritationen oder in seltenen Fällen auch zu systemischen allergischen Reaktionen kommen.

Früher galt Ameisensäure als Hausmittel gegen rheumatische Erkrankungen. Da sich durch das Brennen die Durchblutung erhöht, können die Symptome teilweise gelindert werden. Außerdem kann Ameisensäure entzündungshemmend wirken. Allerdings stehen heute wirksamere und weniger unangenehme Behandlungsmethoden zur Verfügung.

Was tun gegen Ameisensäure auf der Haut?

Wenn dich eine Ameise gebissen, gestochen oder mit Säure besprüht hat, kann das ziemlich unangenehm sein. Die Haut brennt, spannt, juckt und rötet sich. Oft kommt noch ein Kribbeln dazu. Wenn größere Flächen betroffen sind, kann auch ein vorübergehendes Taubheitsgefühl auftreten. Diese Symptome verschwinden meist innerhalb weniger Stunden oder Tage. Um sie schneller loszuwerden, empfehlen wir dir unseren SILICIUM QNUPI Roll-on. Dieses vegane Öl-Gemisch mit Silicium, Minzöl und Oreganoöl kühlt und beruhigt die Haut und lindert Schmerz und Juckreiz nach Insektenstichen oder -bissen.

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Neurologisches Symptom: Kribbeln "wie Ameisen auf der Haut"

Nicht von echten Ameisen verursacht ist das sogenannte "Ameisenlaufen". Dieses Symptom wird als Kribbeln auf der Haut beschrieben. Oft kommt auch ein Taubheitsgefühl oder ein allgemeines Missempfinden an unterschiedlichen Stellen des Körpers dazu. Man spricht bei diesen Symptomen auch von Parästhesie. Bei vielen Patienten treten die Beschwerden vor allem nachts auf und rauben den Schlaf. Diese Ursachen können hinter dem Kribbeln stecken:

  • Nervenkompression oder -schädigung: Langes Sitzen oder Stehen in einer Position, das Druck auf Nerven ausübt, kann zu vorübergehendem Ameisenlaufen führen. Chronische Zustände wie ein Bandscheibenvorfall oder Nervenschädigungen bei Diabetes können ebenfalls das Kribbeln verursachen.

  • Mangelerscheinungen: Ein Mangel an Magnesium oder B-Vitaminen kann zu Nervenfunktionsstörungen und damit auch zum Ameisen-Kribbeln führen.

  • Durchblutungsstörungen: Das Kribbeln kann entstehen, wenn Nerven und Gewebe nicht ausreichend mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgt werden.

  • Neurologische Erkrankungen: Nervenkrankheiten wie Multiple Sklerose, Schlaganfall oder Polyneuropathie gehören ebenfalls zu den möglichen Ursachen für Kribbeln und Ameisenlaufen.

Wenn du diese Symptome häufiger bei dir bemerkst, solltest du einen Therapeuten oder Arzt aufsuchen, der die Ursachen und die passende Behandlung herausfinden kann.

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