Silizium - ein ganz besonderes Element (Teil 1)

 

Was ist Silizium?
Silizium ist das zweithäufigste Element unserer Erde und kommt in zahlreichen Mineralien vor (wie z.B. in Quarz, Bergkristall, Glimmer, Feldspat, etc.).

Der menschliche Körper enthält etwa 20 mg/kg Körpergewicht. Die Menge nimmt mit zunehmendem Alter ab. Für den Menschen ist Silizium essentiell (d.h. lebensnotwendig) und muss mit der Nahrung aufgenommen werden. Durch den erhöhten Bedarf sollte insbesondere bei Kleinkindern und älteren Menschen auf eine ausreichende Versorgung mit Silizium geachtet werden.

Welche Funktion hat Silizium im Körper?

Silizium wird vom menschlichen Körper für den Aufbau und den Erhalt von Knochen, Knorpeln und Bindegewebe sowie Haut, Haare und Nägel benötigt.

In der Tier- und Pflanzenwelt wird dieses Mineral auch zur Stabilisierung der Widerstandsfähigkeit eingesetzt. So weisen z.B. der Schachtelhalm und die Brennnessel hohe Anteile an Silizium auf. In niederen Lebewesen, wie beispielsweise Kieselalgen, Strahlentierchen und Schwämmen, dient Silizium als Stützgerüst.

Welche Symptome könnten mit Siliziummangel einhergehen?
Betrachtet man die Funktion von Silizium, so kann man bereits erahnen, welche Symptome bei einem Mangel des Spurenelements auftreten können.

Folgende Symptomen könnten in direktem Zusammenhang mit einem Siliziummangel stehen:

  • verminderte Leistungsfähigkeit und Ausdauer
  •  geschwächtes Immunsystem bzw. erhöhtes Infektionsrisiko
  • erhöhte Stressbelastung, verursacht durch negative mentale Verfassung
  • reduziertes Knochenwachstum / Verminderte Knochenstabilität
  • unregelmäßige Verdauung
  • dünne Haare und brüchige Nägel sowie Hautprobleme
  • Bindegewebsschwäche

Bei einer Bindegewebsschwäche führt der Feuchtigkeitsverlust, auch Dehydration genannt, im Verlauf der Jahre zu einer Störung der Struktur und Funktion des Bindegewebes (Degeneration). Silizium unterstützt die Wasserbindungsfähigkeit des Gewebes und stärkt andererseits die Zellen und deren Grundgerüst, was die Qualität des gesamten Gewebes verbessert und dem Degenerationsprozess entgegenwirkt. Silizium ist also notwendig für die biologische Entwicklung und Gesunderhaltung.

Ist mein Bedarf an Silizium durch die Nahrung ausreichend gedeckt?
Viele Lebensmittel enthalten einen hohen Anteil an Silizium (z.B. Haferkleie, Datteln, Haferflocken, etc.). Limitierend ist aber die Bioverfügbarkeit, d.h. der Anteil an Silizium, der nach der Nahrungsaufnahme bzw. nach der Verdauung unverändert im systemischen Kreislauf (v.a. im Blutkreislauf) zur Verfügung steht.

Auch wenn die Nahrungs- oder Nahrungsergänzungsmittel einen hohen Anteil an Silizium bzw. Kieselsäure (Sauerstoffsäuren des Siliziums) enthalten, kann dieser aufgrund der Größe und der Oberflächenbeschaffenheit des Minerals nicht in ausreichender Menge vom Körper aufgenommen werden.

Bestätigt wurde dies durch die ausgiebigen Tests der Institut Dr. Rilling Healthcare GmbH, bei denen die Bioverfügbarkeit durch die Simulation des menschlichen Verdauungstrakts untersucht wurde. Hierbei hat sich ergeben, dass die meisten Produkte nur etwa 5% des Siliziums freigeben und somit auch nur dieser geringe Anteil dem Körper zur Verfügung steht.

Wie kann die Aufnahme von Silizium im Verdauungstrakt verbessert werden?

Durch die Entwicklung der SAM-Technologie (Surface-Activation of Minerals) wurde die Bioverfügbarkeit von Silizium deutlich erhöht.

Hierfür wird der Ausgangsrohstoff in kleine Einheiten aufgespalten und die Oberfläche der Mineralien aktiviert, so dass Silizium (genauer die Kieselsäuremoleküle) besser in Lösung gehen kann und dem Körper zur Verfügung steht.

Weitere Informationen zu unseren Silicium-Produkten mit hoher Bioverfügbarkeit erhalten Sie unter www.rilling-healthcare.de.